Sommerhitze - was tun?

Nicht jeder Sommer wird ein Jahrhundertsommer, wie wir ihn im Jahre 2003 erlebt haben. Doch auch schon bei normalen hochsommerlichen Temperaturen sollten wir bedenken, wie belastend Hitze für den Körper ist. Der gesunde Erwachsene kommt mit dieser Belastung bei vernünftiger Lebensführung gut zurecht. Ältere Menschen sowie Säuglinge und Kleinkinder zählen jedoch zu den Personengruppen, die durch Hitze in besondere Gefahrensituationen geraten können.
Dennoch sind bei richtiger Verhaltensweise hitzebedingte Gesundheitsschäden vermeidbar. Richtiges Verhalten bei Hitze bedeutet zuallererst:
- direkte Sonne vermeiden,
- anstrengende körperliche Tätigkeiten vermeiden,
- viel trinken.
Was Sie außerdem im Einzelnen bei Hitze tun können, erfahren Sie im Beitrag "Verhalten bei Hitze" (linke Spalte, Navigation). Dort sind Informationen zum "Umgang mit der Sonne / Schutz vor Hautkrebs", "Sonnenschutz-Maßnahmen" sowie der "UV-Index" zu finden.
Anlässlich des Weltgesundheitstages am 07.04.2008 (Motto: Protecting health from climate change Schutz der Gesundheit vor den Folgen des Klimawandels) hat das Umweltbundesamt gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst das Hintergrundpapier "Klimawandel und Gesundheit" herausgegeben. Hierin werden hitzebedingte Gesundheitsrisiken ausführlich und verständlich beschrieben und wertvolle Tipps zur Vorbeuge gegeben. Das Papier finden Sie in der rechten Spalte als PDF-Download.
Die hessische Heimaufsicht - Regierungspräsidium Gießen - hat für stationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen Handlungsempfehlungen für die Praxis bei außergewöhnlichen Hitzeperioden erarbeitet. Die Empfehlungen sind ebenfalls in der rechten Spalte als PDF-Download zu finden.
Dank des Hessischen Hitzewarnsystems ist im Übrigen sichergestellt, dass insbesondere die Alten- und Pflegeheime, die Heime für Menschen mit Behinderungen sowie die Krankenhäuser tagesaktuell vom Deutschen Wetterdienst über aktuelle und bevorstehende Wärmebelastungen informiert werden. Notwendige medizinische, pflegerische oder technische Maßnahmen können somit unmittelbar eingeleitet werden.
Die aktuelle Warnsituation kann auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes stets abgefragt werden.
Wer mehr über den regionalen und globalen Klimawandel erfahren möchte, dem seien u.a. die folgenden Internetseiten empfohlen:
Hessische Landesanstalt für Umwelt und Geologie mit umfangreicher Link-Sammlung,
Hessisches Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz ,
Umweltbundesamt ,
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen der Vereinten Nationen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) , in englisch